Mehr als eine Exkursion: Soziale Arbeit gegen Rechtsextremismus – Komm(t) mit!

Auch 2026 machen sich Studierende des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften der HSD auf den Weg, sich einen ganzen Tag lang mit Fragen einer positionierten Sozialen Arbeit zu beschäftigen, genauer: einer Sozialen Arbeit gegen Rechtsextremismus. Auch in diesem Jahr wird eine Gruppe von Studierenden zum gleichnamigen Studientag reisen – diesmal an die Hochschule Magdeburg/Stendal, vom 25. bis 27. Juni 2026. Es sind noch wenige Plätze frei!

Der diesjährige Studientag findet in Sachsen-Anhalt statt. Ausgerechnet – und aus guten Gründen. Dass die Hochschule Magdeburg/Stendal den Tag von und für Studierende, Lehrende und Fachkräfte Ende Juni ausrichtet, ist im Wahljahr 2026 ein wichtiges Zeichen. Denn in Sachsen-Anhalt wird am 9. September 2026 gewählt. Höchste Zeit also, demokratische, menschenrechtsorientierte Positionen in die erste Reihe zu stellen, auch für Hochschulen der Sozialen Arbeit, mit einer klaren Botschaft:

Gerade weil mancherorts der Eindruck entstanden sein mag, dass das Eintreten für Menschenrechte nicht mehr populär ist, wollen wir uns austauschen, vernetzen, voneinander lernen – für eine Soziale Arbeit, wie wir sie verstehen, verteidigen und weiterentwickeln wollen.

schreiben die Gastgeber*innen der Hochschule Magdeburg/Stendal.

Diesem Anliegen und der herzlichen Einladung, in Magdeburg dabei zu sein, schließt sich auch eine Exkursionsgruppe der HSD an. Begleitet von den FORENA- und Fachbereichskolleg*innen Anke Hoffstadt und Jennifer Bittner reisen 20 Studierende der HSD nach Magdeburg – in diesem Jahr sogar mit einem eigenen Workshop:

 

„Was tun, wenn …?“ – Begegnungen mit extrem rechten Positionen im Studium: aushalten, erwidern, zurückweisen, entgegentreten, verhindern?

Ob im Seminar, in der studentischen Selbstorganisation, in der Ersti-Chatgruppe, im Praktikum oder Job – auch Studierende der Sozialen Arbeit kennen, was auch für die Profession und den Alltag Sozialer Arbeit inzwischen vielfach beschrieben und prognostiziert wird: extrem rechte Positionen, Akteure und – letztlich auch: Angriffe auf und gegen Soziale Arbeit gibt es. Und werden zunehmen. Der Workshop bringt die Erfahrungen von uns als Studierenden zusammen. Gemeinsam wollen wir uns mit Strukturen, Resilienzen und Handlungsoptionen beschäftigen, geleitet von der Frage: „Was mache ich, wenn ‚es‘ passiert?“ Ein Workshop von Studierenden, für Studierende.

 

Wer bei der 3-tägigen Exkursion dabei sein möchte, kann sich bis zum 30. Mai 2026 anmelden bei: anke.hoffstad(at)hs-duesseldorf.de oder im Projektbüro des [ˈmoːlə] »Modellprojekt Lehrkonzept: Rechtsextremismusprävention, Rassismuskritik und Antisemitismuskritik in der Hochschulausbildung«, auf dem HSD-Campus, Raum 03.5.012.

Die Exkursion wird gefördert vom Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der HSD. Hin- und Rückreise werden am Donnerstag, den 25. Juni und am Samstag, den 27. Juni sein. der Studientag selbst ist am 26. Juni 2026. Weitere Infos zu Kosten, Unterbringung, Teilnahme & Co.:  anke [dot] hoffstadt [at] hs-duesseldorf [dot] de 

Komm(t) mit! Der Studientag ist auch ein Ort des solidarischen Austausches und der Unterstützung gegen den Rechtsruck – für Studierende und Kolleg*innen der Sozialen Arbeit in Hochschule und Praxis in Sachsen-Anhalt, und darüber hinaus.

Webpage des Studientag »Soziale Arbeit gegen Rechtsextremismus. Prävention. Intervention. Haltung« 2026 → link.

 

Die Veranstaltung wird von der Fachgruppe Soziale Arbeit der Hochschule Magdeburg/Stendal durchgeführt, in Zusammenarbeit mit dem Forum gegen Demokratiefeindlichkeit und rechte Landnahme in der Sozialen Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit und der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, dem Jungen DBSH Magdeburg/DBSH – Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e. V. sowie dem Netzwerk ostdeutscher Hochschulen Sozialer Arbeit gegen rechts.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.