Herzlich Willkommen

auf der Homepage des Forschungsschwerpunktes Rechtsextremismus/Neonazismus der Hochschule Düsseldorf

Die 1987 von Prof. Christiane Rajewsky gegründete Einrichtung wurde 1994 durch das nordrhein-westfälische Ministerium für Wissenschaft und Forschung als »Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus« anerkannt.

Ziel des Forschungsschwerpunktes ist es, auf der Basis kritischer wissenschaftlicher Analysen zur extremen Rechten sowie zu Erscheinungsformen und Theorien der Ungleichheit / Ungleichwertigkeit das Engagement für nachhaltige demokratische und zivilgesellschaftliche Strukturen zu stärken.

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Bitte beachten Sie unsere Ausschreibung für den FORENA-Nachwuchspreis 2015/16

Neuigkeiten

“Aus Straßengewalt kann Terrorismus wachsen”

Fabian Virchow im Interview zum neuen Terror von rechts und zu den Verhaftungen im sächsischen Freital, in: Berliner Zeitung v. 19.4.2016

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“Erfurt ist schön deutsch – und schön deutsch soll Erfurt bleiben”

Neue Broschüre online

Im Auftrag der Friedrich Ebert Stiftung Thürigen hat FORENA-Mitarbeiter Alexander Häusler zusammen mit Reiner Roeser eine Stude erstellt.

“Erfurt ist schön deutsch – und schön deutsch soll Erfurt bleiben”: Das politische Erscheinungsbild der Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) in Thüringen / Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.). – Erfurt : Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Thüringen, 2015. – 84 S. – Electronic ed.: Erfurt : FES, 2015 ISBN 978-3-95861-322-5

AfD-Studie_ONLINE:Weiter zum Beitrag

FORENA-Forum #05

Die neue Ausgabe des FORENA-Forums, in dem über neue Aktivitäten unseres Forschungsschwerpunktes berichtet wird, ist nun erschienen.
Wer künftig mittels Zusendung per E-Mail das FORENA-Forum als PDF erhalten möchte, sende bitte eine Mail an forena@hs-duesseldorf.de.

FORENA-Forum # 05 als PDF:
FORENA-Forum Nr. 05

Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriffe

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NEUERSCHEINUNG
Bente Gießelmann, Robin Heun, Benjamin Kerst, Lenard Suermann, Fabian Virchow (Hrsg.): Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriffe

Was meint die extreme Rechte, wenn sie von Islamisierung, Geschlechtergleichschaltung, Political Correctness oder Schuldkult spricht?
Die Autorinnen und Autoren dieses Handwörterbuchs geben hierzu Antworten und zeigen auf, wie die extreme Rechte mit Begriffs(um)deutungen und Wortneuschöpfungen Bausteine extrem rechter Weltanschauungen über die Sprache zu vermitteln und zu verankern versucht. Die Autorinnen und Autoren richten den Blick auch auf die gesamtgesellschaftliche Anschlussfähigkeit extrem rechter Diskurse. Die einzelnen Beiträge zeigen, wie die menschenverachtenden Äußerungen und die damit einhergehenden politischen Forderungen dekonstruiert und kritisiert werden können.

Das Buch wendet sich insbesondere an Multiplikator*innen aus Schule, Medien, Sozialarbeit und Gewerkschaft. Der Band ist Ergebnis eines Kooperationsprojekts zwischen dem Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung und dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus an der Hochschule Düsseldorf.
Leseprobe:
Leseprobe_Virchow_Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriffe

Link zur Bestellung beim Verlag:
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Fachtagung

Vom 4.- 5.12.2015 veranstaltet FORENA die Tagung „Legal Proceedings against Right-Wing Terrorism – Perspectives from Political Sociology and the Sociology of Law“ an der Hochschule Düsseldorf.
Programm als pdf:program_V3

Ringvorlesung (WS 15/16): Flucht & Asyl als Herausforderung für Politik, Gesellschaft und Soziale Arbeit

Ort:
Hochschule Düsseldorf, Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf
Gebäude 24.21 (neben der Universitätsbibliothek),Großer Konferenzraum

Die Themen Flucht und Asyl stehen derzeit besonders im Mittelpunkt medialer Berichterstattung und politischer Auseinandersetzungen – Grund genug für den Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf, sich damit kritisch auseinanderzusetzen. Die Anlässe zur Diskussion und zum Handeln sind zahlreich:

- eine EU-Asylpolitik, die nicht auf den Schutz von Flüchtlingen, sondern vor Flüchtlingen setzt;

- Verletzungen der Europäischen Menschenrechts-konvention und der Genfer Flüchtlingskonvention bei der Abwehr von Flüchtlingen („push backs“);

- das offensichtliche Scheitern des Dublin-Systems: Überforderung der EU-Staaten an den südlichen Außengrenzen, mangelnde Solidarität innerhalb der EU;

- unwürdiger Streit um ein Verteilungssystem nach Quoten, während die Zahl der Toten an den EU-Außengrenzen täglich steigt;

- Pläne, militärisch gegen ‚Schlepper‘ vorzugehen und deren Boote zu zerstören;

- „unmenschliche und erniedrigende“ (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte) Lebensbeding-ungen für Flüchtlinge in EU-Staaten;

- Medienberichte, die Flüchtlinge verallgemeinernd als Wirtschaftsflüchtlinge abqualifizieren statt Flucht-ursachen differenziert darzustellen;

- Rassist*innen, die das Thema für ihre Hetze zu nutzen versuchen.

Zum Programm

Die AfD: Partei des rechten Wutbürgertums am Scheideweg

Expertisen für Demokratie 1/25, hrsg. von der Friedrich Ebert Stiftung

Expertise als pdf
FES_Expertisen fuer Demokratie 1_2015 Alexander Haeusler

WDR: eins zu eins – Rechte Hetze und Gewalt – wie gefährlich sind Extremisten in der Flüchtlingkrise?

Die Bundesregierung hat die Zahl der Flüchtlinge, die voraussichtlich in diesem Jahr ankommen, nach oben korrigiert. 800.000 sollen es in 2015 sein. Zugleich brennen in Deutschland leere Flüchtlingsunterkünfte und demonstrieren Rechtsreadikale vor einem Flüchtlingsheim. Eine sehr aufgewühlte Situation in Deutschland und auch in NRW – darüber spricht Matthias Degen mit Alexander Häusler, Rechtsextremismus-Forscher der FH Düsseldorf.

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FORENA-Nachwuchspreis 2015/16

Ausschreibungsrunde 2015/16

VÖLKISCHER NATIONALISMUS / EXTREME RECHTE / RECHTSPOPULISMUS / RASSISMUS

Nachwuchspreis des Forschungsschwerpunktes Rechtsextremismus/Neonazismus (FORENA) der HS Düsseldorf

Seit 2011 vergibt FORENA – Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus an der HS Düsseldorf – einen Preis an junge Wissenschaftler*innen.

2016 wird der Preis erneut vergeben. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die sich im weiteren Sinne mit zeitgenössischen Phänomenen wie völkischem Nationalismus, der extremen Rechten, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit oder Rechtspopulismus nach 1945 befassen. Bewertet werden die Originalität und wissenschaftliche Bedeutung der in der Arbeit behandelten Fragestellung sowie das Niveau der wissenschaftlichen Analyse (theoretischer Ansatz, empirische Güte, methodische Qualität).

Ziel des FORENA-Nachwuchspreises ist es, junge Wissenschaftler*innen auf ihrem Weg ins akademische Feld zu unterstützen.

 

Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen.

Der Preis wird in zwei Stufen verliehen

  • · 1. Preis – dotiert mit 1.000,00 €
  • · 2. Preis – dotiert mit 500,00 €

Darüber hinaus können Anerkennungen ausgesprochen werden.

 

MAIS-Preis »Demokratie und Zusammenhalt in der Vielfalt«

Sonderpreis „Demokratie und Zusammenhalt in der Vielfalt“ des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Dieser Sonderpreis hat das Ziel, Forschungsarbeiten junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auszuzeichnen, die sich mit Fragen gesellschaftlicher Inklusion und Integration befassen.

Für beide Preise können Studienabschlussarbeiten (Diplom, Magister, Master) und Dissertationen in deutscher Sprache, die seit dem 01.01.2014 fertiggestellt wurden, eingereicht werden. Absolvent*innen können sich selbst bewerben oder von Hochschullehrern und Hochschullehrerinnen vorgeschlagen werden. Es darf pro Person nur eine Arbeit eingereicht werden. Die Manuskripte werden vertraulich behandelt; eine Rücksendung an die Einsendenden erfolgt nicht.

 

Einzureichen sind

  • · die Abschluss- bzw. Qualifikationsarbeit (in Papierform sowie als pdf-Datei);
  • · bei Diplom-, Magister- oder Masterarbeiten eine maximal fünfseitige Kurzfassung der Arbeit;
  • · bei Dissertationen eine maximal zehnseitige Zusammenfassung der Arbeit;
  • · einen Lebenslauf der Verfasserin/des Verfassers;
  • · eine Bestätigung des betreuenden Hochschullehrers/der betreuenden Hochschullehrerin oder der Hochschule, dass es sich bei der eingereichten Arbeit um eine Abschlussarbeit eines akademischen Studiums oder um eine Dissertation handelt, die nach dem 01.01.2014 eingereicht wurde.

Über die Verleihung der Preise entscheidet eine unabhängige Jury unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Preisträger*innen werden zeitnah informiert und zur Preisverleihung eingeladen.

Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen einer vom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der HS Düsseldorf ausgerichteten Veranstaltung in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Einsendungen bitte bis spätestens zum 31. Januar 2016 (Poststempel) an:

Prof. Dr. Fabian Virchow

Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus

HS Düsseldorf

FB Sozial- und Kulturwissenschaften

Universitätsstraße 1

Geb. 24.21

40225 Düsseldorf

 

 

Anschläge ”von rechtsextremen Kadern organisiert”

SR 2

Audio | 28.08.2015 | Dauer: 00:05:37 | SR 2 – Stefan Schmidt

Bundes-Justizminister Heiko Maas hat Flüchtlingsgegner bei seinem Besuch in Heidenau als “rechten Mob” bezeichnet. SR 2 KulturRadio hat mit dem Düsseldorfer Sozialwissenschaftler und Rechtsextremismus-Forscher Alexander Häusler über die Lage in Heidenau, Rechtsextremismus in Deutschland und den wünschenswerten Umgang mit Flüchtlingen gesprochen.

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