06. Dezember 2016 | 26. Januar 2017 DAS POLITISCHE SPIEL MIT DER RELIGION

Do | 26. Januar | 19:30 Uhr
HERAUSFORDERUNGEN UND
LÖSUNGSANSÄTZE
Di | 06. Dezember | 16:00 – 18:30 Uhr
ISLAMISMUS, CHRISTLICHER FUNDAMENTALISMUS
UND DIE EXTREME RECHTE
In der Veranstaltung steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung
mit dem Themenkomplex im Vordergrund: Wie entwickeln sich salafistische
und islamistische Radikalisierungsformen? Wie ist das Verhältnis der extremen
Rechten zum christlichen Fundamentalismus?

- Michael Kiefer, Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück
- Ulli Jentsch, Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum, Berlin
- Alexander Häusler, Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus /
Neonazismus, Hochschule Düsseldorf
- Einführung: Julian Höbsch (Maxhaus)

Ort: Hochschule Düsseldorf, Münsterstr. 154, Geb.3, Großer Hörsaal EG

In der zweiten Veranstaltung stehen alltagsrelevante Fragestellungen im
Mittelpunkt: Wo wird dieses politische Spiel mit dem Religiösen konkret
deutlich? Welche Folgen hat es für unsere Gesellschaft und welche Lösungsmöglichkeiten
gibt es? Über diese und weitere Fragen diskutieren wir mit:

- Dagmar Mensink, Leiterin Gesprächskreis „Juden und Christen“, ZdK
- Dr. Dalınç Dereköy, Koordinierungskreis der Düsseldorfer Muslime
- Michael Szentei-Heise, Jüdische Gemeinde Düsseldorf
Moderation: Matthias Kopp, Pressesprecher Deutsche Bischofskonferenz
- Einführung: Alexander Häusler (Forena)

Ort: Maxhaus Düsseldorf, Schulstr. 11, 40213 Düsseldorf

Flyer zur Veranstaltung:
Flyer_PolitischeSpiel_DL_web

Ideen und Praxen der Ungleichheit. Islamismus und Rechtsextremismus im Vergleich

Tagung: Donnerstag, 27. Oktober 2016
Veranstalter: Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS Dok der Stadt Köln, FORENA, Volkshochschule Köln, Institut für Islamwissenschaft und Neue orientalische Philologie
Ort: FORUM Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln

Islamismus und Rechtsextremismus erscheinen derzeit als zentrale Bedrohungen für demokratisch verfasste Gesellschaften, die auf Menschenrechten und grundlegenden Gleichheitsvorstellungen basieren. Beide Phänomene sind zugleich Teil eines breiteren Feldes, das beispielsweise auch ultranationalistisch-konservative Interpretationen des Islams oder den Rechtspopulismus umfasst.

Im Rahmen der Tagung werden Islamismus und Rechtsextremismus jenseits simpler Gleichsetzungen und kulturalistischer Trennungen in kritischer Weise verglichen. Was sind verbindende, was sind trennende Elemente? Wo taugt der Vergleich für die Analyse und wo nicht? Zu Wort kommen auf der Tagung ExpertInnen, die sich der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen eines Vergleichs auf unterschiedlichen Ebenen nähern.

Anmeldung bis zum 30.09.2016 unter: ibs(at)stadt-koeln.de

Weitere Informationen finden Sie im Flyer im Anhang
Tagung_27_10_16

FORENA-Fachtagung

Vom 4.- 5.12.2015 veranstaltet FORENA die Tagung „Legal Proceedings against Right-Wing Terrorism – Perspectives from Political Sociology and the Sociology of Law“ an der Hochschule Düsseldorf.
Programm als pdf:program_V3

Fachtagung

Vom 4.- 5.12.2015 veranstaltet FORENA die Tagung „Legal Proceedings against Right-Wing Terrorism – Perspectives from Political Sociology and the Sociology of Law“ an der Hochschule Düsseldorf.
Programm als pdf:program_V3

15 Jahre Wehrhahn-Bombenanschlag in Düsseldorf. Ein Rück- und Ausblick. Dienstag, 26. Mai 2015, 20 Uhr, Kulturzentrum ZAKK, Fichtenstr. 40, Düsseldorf Informations- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Reihe „INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf“

Am 27. Juli 2000 explodierte auf dem S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn ein professionell, aber nicht industriell gefertigter Sprengsatz, zehn Menschen, unter ihnen sechs jüdische AuswandererInnen aus Ländern der ehemaligen UDSSR, wurden – teilweise schwer – verletzt. Auch wenn damals – anders als bei den NSU-Anschlägen wie dem in der Kölner Keupstraße – bis in die Bundesregierung hinein ein extrem rechter Hintergrund für möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich angesehen wurde, so sind die Hintergründe des Anschlags und die TäterInnen bis heute unbekannt.

Der Ende Oktober 2014 vom Landtag NRW eingerichtete Parlamentarische Untersuchungsausschuss (PUA) zum Themenkomplex NSU wird sich – wann auch immer – des Themas Wehrhahn-Anschlag annehmen und untersuchen, ob möglicherweise ein „Fehlverhalten nordrhein-westfälischer Sicherheits- und Justizbehörden“ vorgelegen hat.

Die Veranstaltung am 26. Mai möchte sich vor diesem Hintergrund mit dem Wehrhahn-Anschlag beschäftigen und zugleich deutlich machen, dass die Opfer des Anschlags nicht in Vergessenheit geraten sind und dass die Arbeit des NSU-PUA mit großem Interesse verfolgt wird. Was ist damals genau passiert, wer waren die Opfer, was ist über Ermittlungsergebnisse bekannt? Würde der Anschlag in neonazistische Terrorkonzepte passen? Was folgt aus all dem für die Behandlung des Themas im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss?

flyer

Wehrhahn-Anschlag_online-version

 

 

 

“Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!“ Informationsveranstaltung zu PEGIDA und daraus resultierende Herausforderungen für Schule und Unterricht. 27.04.2015, DGB-Haus, Friedrich Ebert Straße 34-18, 40210 Düsseldorf

PEGIDA und ähnliche rechtspopulistische Bewegungen stellen „ein niedrigschwelliges Angebot gegen Asylsuchende“ und Muslime dar, das sich „öffentlichkeitswirksam als die seriösere und erklärtermaßen gewaltfreie Alternative“ zu „Hooligans gegen Salafisten“ präsentiert, so der Rechtsextremismus-Forscher Alexander Häusler.

Bei der Veranstaltung werden die Entstehungsgeschichte, die aktuelle Situation sowie Positionen u. Personal dieser rechtspopulistischen Initiativen kritisch beleuchtet. Alexander Häusler und Adelheid Schmitz (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der FH Düsseldorf) setzen sich mit dem Kampfbegriff „Islamisierung“ der PEGIDA-Bewegung und ihrer UnterstützerInnen auseinander und fragen: „Was wird gesagt – was ist gemeint?“ Im Anschluss daran werden Handlungsperspektiven für die Schule zur Diskussion gestellt.

Seminarort: DGB-Haus, Friedrich Ebert Straße
34-18, 40210 Düsseldorf
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen,
sozialpädagogische Fachkräfte, Studierende
Seminarnummer.: D17-158111-195
Seminarkosten: Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Termin: Montag, 27.04.2015, 16.00h bis 19.30h

Eine Veranstaltung des DGB-Bildungswerks
NRW e.V. in Kooperation mit FORENA

flyer und Anmeldung:

Ausschreibung_Pegida

 

Wissenschaftlichen Kolloquium zum FORENA-Nachwuchspreis

Anlässlich der Verleihung des diesjährigen FORENA-Nachwuchspreises veranstaltet der Forschungsschwerpunkt Rechtsextremiusmus der FH Düsseldorf am 13. November 2014 ein wissenschaftliches Kolloquium.

forena-nachwuchspreis-programm

Wissenschaftliches Kolloquium & Preisverleihung

Anlässlich der Verleihung des diesjährigen FORENA-Nachwuchspreises veranstaltet der Forschungsschwerpunkt Rechtsextremiusmus der FH Düsseldorf am 13. November 2014 ein wissenschaftliches Kolloquium.

forena-nachwuchspreis-programm

Ausgrenzung und Rassismus im pädagogischen Alltag. Wahrnehmen – Analysieren – Handeln. Workshop in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk NRW 21.5.2014, 10.00h-16.00h DGB- Haus in Düsseldorf

Thema:

„Du Opfer“, „Jude“, „türkische Schlampe“… Wer solche abwertenden, rassistischen oder antisemitischen Äußerungen im schulischen und außerschulischen Alltag wahrnimmt, möchte möglichst schnell und angemessen darauf reagieren. Wirkungsvolle Handlungsmöglichkeiten sollten sich allerdings nicht darauf beschränken, sich über die Erscheinungsformen des organisierten Rechtsextremismus zu informieren. Vielmehr muss es darum gehen, das Bewusstsein für demokratisches Denken und Handeln so zu fördern, dass es auch in dem jeweiligen Arbeitsbereich erlebbar wird.

Bei dieser Fortbildung werden unterschiedliche Erscheinungsformen eines Alltagsrassismus in pädagogischen Arbeitsfeldern und die gesellschaftlichen Hintergründe beleuchtet. Zentral ist die Frage, was wir tun können, um im Rahmen einer präventiven und kritischen politischen Bildungsarbeit das demokratische Denken und Handeln Jugendlicher zu stärken.

 

Referentinnen:

Dipl.Soz-Päd. Adelheid Schmitz u. Dipl.Soz.-Päd. Isolde Aigner (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus der FH Düsseldorf)

 

Zielgruppe:

Lehrer und Lehrerinnen aller Schulformen, Pädagogen und Pädagoginnen aus außerschulischen Praxisfeldern, Studierende

 

Veranstaltungsort:

DGB- Haus, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, 40210 Düsseldorf

Anmeldung noch möglich über:

DGB-Bildungswerk NRW e.V., Bismarckstr. 77, 40210 Düsseldorf

Tel. 0211/17523-210

Flyer: Ausschreibung_Ausgrenzung

 

Düsseldorf – Theresienstadt. Dokumentarfilm und Gespräch mit der Zeitzeugin Edith Devries-Bader.

jpg

Düsseldorf-Theresienstadt – Eine Überlebende erzählt

Über 120 Studierende und Gäste besuchten am Abend des 21. Novembers auf dem Campus Süd die Veranstaltung „Düsseldorf-Theresienstadt“, organisiert vom Erinnerungs- und Lernort „Alter Schlachthof“. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vertreter des AStA, Alexander Stockhaus, stellte der Präsidiumsbeauftragte des Erinnerungsortes, Dr. Joachim Schröder, in groben Zügen das Projekt des Erinnerungs- und Lernorts „Alter Schlachthof“ vor. Im Anschluss an die kurze Präsentation wurde der Film „Düsseldorf-Theresienstadt“ von Renate Günther-Greene gezeigt, der in eindrucksvollen Bildern den Abriss des Güterbahnhofs Düsseldorf-Derendorf dokumentiert. Der ehemalige Güterbahnhof ist wie die alte Großviehhalle auf dem Schlachthof ein bedeutender historischer Ort: Von hier aus wurde die jüdische Bevölkerung der Region in die Ghettos und Konzentrationslager deportiert, nachdem sie sich zuvor in der Großviehhalle des ehemaligen Schlachthofs hatte einfinden müssen. Heute erinnert nur noch ein Mahnmal an die Verschleppung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung. Der Erinnerungs- und Lernort wird eine Verbindung zwischen beiden Orten herstellen. Höhepunkt des Abends war der bewegende Bericht der Holocaust-Überlebenden Edith Bader-Devries aus Weeze. Sie war als junges Mädchen im Alter von 7 Jahren mit ihren Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert worden – nur ihre engere Familie überlebte. Ihre Erinnerungen hielt sie in einem Buch fest: „Nicht mit zu hassen, mit zu lieben bin ich da“.

Ein kurzer Fernsehbericht von Center TV über Edith Bader und die Veranstaltung findet sich in:

http://www.rp-online.de/video/region-dusseldorf/center-tv/von-duesseldorf-nach-theresienstadt-erinnerungen-einer-ueberlebenden-vid-1.3843840 [www] >>

 

Information / Kontakt:
Dr. Joachim Schröder
Erinnerungs- und Lernort „Alter Schlachthof“
joachim.schroeder@fh-duesseldorf.de
T 0211/81-10499

 

« vorherige Seite